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Wilhelm Troll, Schauspiel

Im Anschluss ein Nachgespräch mit Nicola Gess. (6.12.) Auf der Kleinen Bühne am Theater Basel.

Weisser Mann sieht rot

Aus den Zwischenzonen des Internets tritt der Troll auf die politische Bühne. Etwa als Staatschef aus dem Trash-TV, der mit Krokodilen gegen Flüchtlinge und mit Nuklearwaffen gegen Wirbelstürme kämpft. Er erscheint in Person des rechten Hipsters, der seinen Bart ebenso liebevoll pflegt wie seinen Hass auf Andersdenkende. Der Troll gilt als unangepasst. Er stiftet Chaos, hat es aber niemals so gemeint. Der reinen Wahrheit verpflichtet, zertrümmert er jegliche Objektivität. Gemeinsam mit anderen stahlharten weissen Männern jammert er seinen Privilegien hinterher. Der Troll scheint ewiggestrig – und ist doch topmodern. Lasse Koch und Jörg Pohl widmen sich in diesem Projekt der Figur eines rückwärtsgewandten Revolutionärs, der zum Sturm auf den demokratischen Status quo bläst.

Im Anschluss findet ein Nachgespräch mit Nicola Gess, Literaturwissenschaftlerin aus Basel, über Fakenews, Rechtspopulismus und Manipulation der Wirklichkeit statt.

Ab 10,- CHF für Alle in Ausbildung.

Termine: 6.12./8.12./12.12./16.12./18.12./20.12./28.12.

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