Inseratebetrug

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Hinweise und Informationen zu Betrugsarten im Internet finden Sie auf der Website des Bundesamts für Polizei fedpol:

skppsc.ch

Auf Online-Plattformen für Kleinanzeigen wie dem Unimarkt besteht insbesondere die Gefahr von betrügerischen Immobilieninseraten.

You can find tips and information on types of fraud on the Internet on the website of the Federal Office of Police fedpol:

skppsc.ch

On online platforms for classified ads such as the Unimarkt, there is a particular risk of fraudulent real estate listings.

Beachten Sie folgende Hinweise, um sich zu schützen:

  1. Besichtigen Sie die Wohnung persönlich, bevor Sie einen Vertrag unterzeichnen.
  2. Überweisen Sie niemals Geld, bevor Sie einen rechtsgültigen Vertrag haben.
  3. Lesen Sie ausserdem die Hinweise auf der Website des Bundesamts für Polizei fedpol:

fedpol.admin.ch (PDF)

To protect yourself, please observe the following instructions:

  1. visit the apartment personally before signing a contract.
  2. never transfer money before you have a legally valid contract.
  3. also read the instructions on the website of the Federal Office of Police fedpol:

fedpol.admin.ch (PDF)

SO GEHEN DIE BETRÜGER VOR: (QUELLE: COMPARIS.CH*)
  • Es beginnt mit vermeintlichen Top-Inseraten für Wohnungen, hauptsächlich in grossen Städten wie Zürich, Basel, Bern oder Genf, mit real existierenden Adressen und fiktiven Kontaktpersonen. Damit die Betrüger ihre Anzeigen überhaupt schalten können, legen sie sich über Mittelsmänner Kontoverbindungen und in der Schweiz registrierte Mobilfunknummern zu.
  • Aufgeschaltet werden die Inserate meist an Wochenenden. Offenbar erhoffen sich die Betrüger, dass sie so der Kontrolle durch die Immobilienportale entgehen. Bis sie montags auffallen, sind dann möglicherweise schon einige Opfer auf ihre Masche hereingefallen.
  • Der Mietpreis liegt meist weit unter den ortsüblichen Mieten – ein konkurrenzloser Preis, für den es seriös allenfalls eine grössere Besenkammer gibt. Gerade Einwanderer, die mit dem Preisniveau in der Schweiz weniger vertraut sind, laufen Gefahr, auf solche Anzeigen hereinzufallen.
  • Die Fotos zeigen oftmals nur Innenansichten, keine Aussen- und Strassenansichten. Es kommt auch vor, dass die gleichen Bilder für mehrere Betrugsinserate verwendet werden. Also Vorsicht, wenn Ihnen ein Motiv bereits bekannt vorkommt.
  • Interessenten erhalten eine E-Mail in meist fehlerhaftem Deutsch. Darin gibt der vermeintliche Wohnungsbesitzer an, sich gerade im Ausland aufzuhalten. Er bietet aber an, den Schlüssel für eine Wohnungsbesichtigung per Post zu schicken. Zur Sicherheit bittet er vorab um eine Kaution in der Höhe von zwei bis drei Monatsmieten. Bei Nichtgefallen der Wohnung solle man den Schlüssel zurücksenden und im Gegenzug werde die Kaution rückerstattet.
  • Die Betrüger kassieren die Kaution und die Opfer warten vergeblich auf die Schlüssel-Post.

*/ Quelle - comparis.ch

This is how the fraudsters proceed: (Source: comparis.ch*)
  • It starts with supposed top advertisements for apartments, mainly in large cities like Zurich, Basel, Bern or Geneva, with real existing addresses and fictitious contact persons. In order for the fraudsters to be able to place their ads at all, they use middlemen to obtain bank accounts and mobile phone numbers registered in Switzerland.
  • The advertisements are usually placed on weekends. Obviously, the fraudsters hope that they will escape the control of the real estate portals. By the time they get noticed on Mondays, some of the victims may already have fallen for their scams.
  • The rent is usually far below the local rents - an unrivaled price for which there is at best a larger broom closet. Especially immigrants, who are less familiar with the price level in Switzerland, run the risk of being taken in by such advertisements.
  • The photos often show only interior views, not exterior and street views. It also happens that the same pictures are used for several scam advertisements. So be careful if a motif already looks familiar to you.
  • Interested parties receive an e-mail in mostly incorrect German. In it the alleged owner of the apartment indicates that he is currently abroad. He offers, however, to send the key for an apartment inspection by mail. To be on the safe side, he asks for a deposit of two to three months' rent in advance. If the apartment is not to your liking, you should return the key and in return the deposit will be refunded.
  • The fraudsters collect the deposit and the victims wait in vain for the key mail.

*/ Source - comparis.ch